Uhrenanlagen

werden überwiegend in Schulen, öffentlichen Gebäuden und Fabrikationen eingesetzt.
Bei Uhrenanlagen unterscheidet man zwischen der Impulstechnik (wechselnder Gleichspannungsstoss 12-60Volt) und Übermittlung des Zeittelegramms.

Grundsätzlich ist eine Verkabelung zwischen der Hauptuhr und den Nebenuhren erforderlich.
Dazu reicht Fernmeldekabel JY(St)Y2x2x0,6 aus. Der Aufbau des Kabelnetzes kann sternförmig-parallel und auch in Reihe kombiniert erfolgen.

Bei größeren Systemen ist der Einsatz mit der Zeittelegrammtechnik zu bevorzugen, da z.B. bei Arbeiten am Leitungsnetz oder nicht gewollte Leitungsunterbrechungen, sich die Nebenuhren automatisch wieder auf die korrekte Zeit einstellen.
Bei Impulsuhren muss jede fasch anzeigende Uhr per Hand neu eingestellt werden.

Die Hauptuhren sind entweder quarzgesteuert und/oder mit einem Funkempfänger ausgerüstet.
Durch das „Sommer-Winter-Programm“ wird bei den Zeitwechseln automatisch umgestellt.

Relaisausgänge zur Steuerung (Pausensignale/Ein-Aus-Schaltungen z.B. von Beleuchtung) ist heute fast ein Standard.

Die Nebenuhren sind in quadratischer oder runder Bauform lieferbar, wobei das Zifferblatt in unterschiedlichsten Varianten verfügbar ist.
Aufgabenstellung „wetterfest“ oder „ballwurfsicher“ werden ebenfalls abgedeckt.

Sonderbereiche stellen die Sportanzeigen, Informations-Displays und digitale Zeit- und Temperaturanzeigen dar.